Belgien fügt schwarzer Liste vier weitere Unternehmen bei

14.07.2013 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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Neue Namen auf der schwarzen Liste der BGC. Bildmaterial: © onlinecasinoseiten.com

Die schwarze Liste der belgischen Glücksspielkommission (BGC) ist um vier weitere Online-Glücksspielbetreiber reicher geworden, auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt kaum mehr überrascht, wenn man berücksichtigt, wie viele Unternehmen scheinbar jeden Monat auf diese Liste rutschen und damit vom belgischen Markt offiziell ausrangiert sind.

Bei den neuesten Himmelskörpern, die Belgiens Bankinstitute und Internetdienstanbieter unter allen Umständen aussperren wollen, handelt es sich um 1bet2bet.com, Casino-Belgie.com, Betsafe.com und Intercasino.com. Mit der Neuaufnahme dieser vier Unternehmen hat die Liste der in Belgien gemiedenen Anbieter die magische Zahl 78 erreicht. Es auf diese Liste geschafft zu haben, ist durchaus nicht ohne, vor allem, wenn man nicht so ein Gigant ist wie einige der Firmen, mit denen man jetzt in einem Boot sitzt. Erst im vergangenen Monat wurden mit BetVictor.com, Casinograndluxe.com, Cityclubcasino.com, Monacasino.com und Royalcasino.com weitere fünf Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt. Die Unternehmen teilen ihr Schicksal mit einigen der größten Online-Glücksspielbetreiber in der Welt, einschließlich bet365, William Hill, Betfair, 888 und Betsson, welche nun alle etwas gemeinsam haben: den Zorn der allmächtigen BGC.

Die wachsende Zahl der von der BGC auf die schwarze Liste gesetzten Unternehmen ist bezeichnend für den zuletzt eisernen Griff, den die branchenspezifischen Regulierungen auf die Anbieter ausüben. In Belgien sind Online-Glücksspiellizenzen auf bestehende Offline-Betreiber und ihre Partner beschränkt. Es handelt sich hier um ein Monopol, das sich im Wettberwerb sonnt, vielleicht sogar an der Grenze zur Diskriminierung liegt, sollte jemand es wagen, dieses Wort in den Mund nehmen.

Aber auch wenn die Regulierungen völlig veraltet erscheinen, sind die Unternehmen nicht gerade dabei, sich zu verschwören, um irgendwelche Schlupflöcher in dieser Angelegenheit auszumachen. Zum einen könnte einem Unternehmen der Online-Glücksspielbetrieb ohne Lizenz in Belgien Bußgelder von 100.000 Euro pro Tag einbringen, und zum anderen könnten die beteiligten Vermarkter und sogar die Spieler verantwortlich gemacht und zu einer Strafe von 25.000 Euro verdonnert werden.

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