Betsson entwickelt Selbsthilfe-Programm für zwanghafte Spieler

16.09.2012 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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Verantwortliches Spielen wird bei Betsson groß geschrieben. Bildmaterial: © betsson.com

Der mit dem weltweit führenden Softwarehersteller und -anbieter Playtech liierte Online-Glücksspielbetreiber Betsson macht etwas, was dem Ruf der ganzen Branche guttun wird: Er setzt sich für diejenigen unter seinen Kunden ein, die eigentlich gar nicht an Online-Slots spielen sollten. In einem zehnwöchigen Selbsthilfe-Programm soll dem zwanghaftem Spielverhalten der freiwilligen Teilnehmer der Garaus gemacht werden.

Doch zuvor erarbeitet Betsson zusammen mit dem weltweit renommierten Marktforschungsunternehmen Spelinstitutet - einem Experten für kreative und innovative Lösungen für Verantwortliches Spielen - an einer Pilotstudie, um die Grundlagen für eben jenes Selbsthilfe-Programm auszuarbeiten. Der skandinavische Glücksspielriese verriet, dass in der Pilotstudie, die noch in diesem Monat über die eigene Website Betsafe.com in Schweden, Dänemark und Finnland stattfinden soll, die Motivation der Testpersonen zum Glücksspiel ergründet werden. Anschließend werden die Testpersonen Zugang zu detaillierten Beurteilungen ihrer Spielerhalten erhalten. Ein Anfang, das Problem zu erkennen, das später dann im Genesungsprogramm - wenn erwünscht - mithilfe von kognitiver Verhaltenstherapie und motivierender Gesprächsführung thematisiert werden kann. Das Programm fußt selbstverständlich auf der freiwilligen Teilnahme der Probanden.

"Spelinstitutet freut sich auf die Zusammenarbeit mit Betsson - eines der Glücksspielunternehmen mit langjährigem Engagement für Verantwortliches Spielen", teilt Thomas Nilsson, CEO von Spelinstitutet, mit. "Seit Betsson einer der führenden Online-Glücksspielbetreiber ist, kann von seiner Arbeit im Bereich des Verantwortlichen Spielens eine positive Wirkung und Hilfe bei der Weiterentwicklung von Tools für Verantwortliches Spielen erwartet werden."

Magnus Silfverberg, CEO von Betsson, erklärte, vorwiegend daran interessiert zu sein, "zur Entwicklung von spielsuchtpräventiven Werkzeugen beizutragen, die die schädlichen Auswirkungen des Glücksspiels verhindern oder begrenzen können. Deshalb sehen wir eine hervorragende Abstimmung zwischen dem vom Spelinstitutet entwickelten Online-Tool zur Selbsthilfe und Betssons Ausbildungsplänen für Verantwortliches Spielen". Silfverberg geht davon aus, dass dieses Selbsthilfe-Tool dann 2013 nach der erfolgreichen Auswertung allen Marken und Märkten seiner Tochtergesellschaften zur Verfügung gestellt wird.

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