Dänische Sportwetten erleben starken Aufstieg

17.02.2013 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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Danske Spil ist der größte Profiteur des Umsatzanstieges. Bildmaterial: © onlinecasinoseiten.com

Dänemark erlebte im letzten Quartal des Jahres 2012 einen enormen Umsatzanstieg im Bereich der Sportwetten. Dabei überschritten die insgesamten Brutto-Gaming-Erträge des skandinavischen Landes die 2 Milliarden DKK-Marke für das ganze Jahr. Im vierten Quartal erreichten die Brutto-Gaming-Erträge (GGR) aus den Wetten 355 Millionen DKK, wohingegen in den drei vorangegangenen Quartalen noch nicht einmal die 300 Millionen DKK-Grenze übertroffen werden konnte. Auch der Casino-Markt erlebte eine signifikante Zunahme. Dies äußerte sich mit der Rückkehr des GGR im zweiten Quartal nach einer kurzen Pause in Q3 zu einem Niveau von 235 Millionen DKK. So kann der insgesamte GGR für den fraglichen Zeitraum also auf 590 Millionen DKK beziffert werden. Das Jahr endete dann mit einem GGR von 2,045 Milliarden DKK.

Die dänische Glücksspielbehörde veröffentlichte auch eine Schätzung über den illegalen Markt. Ihrer Meinung nach ist es unwahrscheinlich, dass illegale oder nicht lizenzierte Betreiber es auf mehr als einen 5-prozentigen Marktanteil bringen. Die Faktoren für diese Einschätzung seien vielfältig: So wurden relativ viele Lizenzen erteilt, die Erwartungen der Lizenzinhaber hinsichtlich des GGR werden erfüllt, ein Werbeverbot für Betreiber ohne Genehmigung erweist sich als sehr effektiv und die dänische Glücksspielbehörde besitzt die Möglichkeit, die Aktivitäten von Homepages ohne Lizenz zu blockieren.

Die dänische Glücksspielbehörde fügte hinzu, dass es im Zuge der Regulierung des Marktes zu einem deutlichen Rückgang an unregulierten Unternehmen kam. Dies allein veranlasste die dänische Glücksspielbehörde erst im vergangenen Monat dazu, eine Reihe von Lizenzen um 1-5 Jahre zu verlängern. Die Zahlen zeigten im vergangenen Monat, dass das staatliche Unternehmen Danske Spil noch 62 Prozent des Marktes besitzt und es wahrscheinlich noch einige Zeit dauern wird, bis andere Unternehmen diese Lücke zu schließen beginnen.

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