Deutscher Beschluss offenbart erste Probleme der bwin.party Fusion

12.04.2011 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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In Folge der Fusion, die letzten Monat die weltgrößte öffentlich gehandelte Glücksspielfirma bwin.party hervorbrachte, treten die ersten Probleme auf. Bildmaterial: © durocher.org

bwin.party wusste zwar, dass es in Deutschland zu Änderungen kommen würde, aber selbst die Belegschaft wurde von dem tatsächlichen Antrag überrascht.

Die Pläne sehen vor, (a) Sportwetten mit einer Umsatzsteuer von 16.7% zu versehen, (b) Wetten auf den genauen Spielverlauf komplett zu verbieten, (c) die Lizenzen für online Casinos auf landgestützte Anbieter zu beschränken.

bwin.party erzielt ungefähr ein Viertel seines Einkommens in Deutschland und die Regulierungen, sollten sie umgesetzt werden wie momentan geplant, würden die Firma einiges kosten.

Wenn der deutsche Gesetzesentwurf ratifiziert werden sollte, wie er momentan geplant ist, schätzt die Deutsche Bank, dass die Profite von bwin.party im Jahr 2012 um 36% zurückgehen würden.

bwin.partys stellvertretender Geschäftsführer Norbert Teufelberger sagte dazu: "Ein Modell, das die Vorschläge der Ministerpräsidenten umsetzt, wird wahrscheinlich genauso zum Scheitern verurteilt sein wie das Glücksspielmonopol, das in Deutschland gerade abgeschafft werden soll."

"Ein Steuersatz, der wie vorgesehen 16.67 Prozent auf Sportwetten beträgt, würde es unmöglich machen, ein attraktives Produkt anzubieten. Wenn darüber hinaus noch Poker und Casino Spiele von dieser Lizenzregelung ausgeschlossen werden, wird man die Kunden weiterhin in den Schwarzmarkt drängen."

Seit der Ankündigung sind bwin.party Aktien um mehr als ein Fünftel gesunken. Das wäre ein geschätzter Verlust von fast £500 Mio. (565 Mio. €) in wenigen Tagen.

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