Europäische Kommission zeigt sich mit französischen Glücksspielgesetzen einverstanden

01.12.2010 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com

Frankreich ist das jüngste Land, das das Spielen in Online Casinos legalisiert hat. Das Land sah sich von Seiten der Europäischen Kommission Verstößen gegen bestehendes Recht gegenübergestellt. Auslöser dafür waren die voreingenommenen Methoden, mit denen gegen Online Casinos vorgegangen wurde. Dieses Vorgehen war jedoch nicht von langer Dauer, denn die Franzosen folgten den Anweisungen der Europäischen Kommission recht anstandslos. Die französische Regierung hat das Internetglücksspiel liberalisiert, indem ein Gesetz verabschiedet wurde, das den Betrieb von Glücksspielunternehmen außerhalb der Staatsgrenzen erlaubte. Sportwettenagenturen können ihre Dienste nun in Frankreich anbieten, ohne dass sie davor Angst haben müssten, mit den französischen Gesetzen in Konflikt zu kommen – was letztlich teure rechtliche Streitereien zur Folge haben könnte.

Die Europäische Kommission hat sich gegen die Grundsätze in Frankreich gestellt, welche sich wiederum gegen Online Casinos generell stellten. Die Kommission behauptete, dass die Richtlinien insbesondere Betreiber von Online Casinos außerhalb der Staatsgrenzen angegriffen hatte. Sie haben beschlossen, dass die französischen Richtlinien im Zusammenhang mit Glücksspiel gegen die internationalen Richtlinien der Europäischen Union verstießen. Die abgesegneten neuen Gesetze sind jedoch deutlich offener. Spieler in Frankreich können sich nun sehr viel mehr Sportwetten und anderem Glücksspiel hingeben. Frankreich hat außerdem Internetpoker legalisiert und ARJEL wurde gegründet, um das Internetglücksspiel im Land zu regulieren. Unternehmen, die in dem Land Internetglücksspiele anbieten wollen, müssen sich dazu erst eine Lizenz besorgen – ansonsten drohen rechtliche Schritte. So läuft es auch in anderen Ländern in Europa ab. Doch auch andere Länder sehen sich denselben Anschuldigungen gegenübergestellt, die einst Frankreich Probleme bereiteten.

Die Europäische Kommission hat ähnliche Verfahren gegen Italien im Mai 2010 geschlossen, nachdem das Land das Internetglücksspiel legalisiert hatte. Doch die Kommission kämpft weiter, denn mit Ländern wie Dänemark, Finnland, Griechenland, Ungarn, den Niederlanden und Schweden gibt es noch weitere Staaten, die gegen bestehende EU-Richtlinien verstoßen.

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