Gerichtsurteil: Tipp24 darf reguläre Geschäftsaktivitäten wieder aufnehmen

05.07.2011 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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"Lottosucht existiert faktisch nicht," so das Urteil des Verwaltungsgerichts Halle. Bildmaterial: © abendblatt.de

Das Verwaltungsgericht Halle hat sämtliche Einschränkungen des Staatsvertrags zum Glücksspielwesen in Deutschland (GlüStV), die private Lotterievermittler wie Tipp24 betreffen, für unzutreffend erklärt.

Dies beinhaltet das Internetverbot, der Bedarf einer Erlaubnis, um Lotterien über das Internet zu vermitteln sowie das Verbot gegen Werbemaßnahmen.

Das Gericht folgte mit seinem Urteil den Richtlinien des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der am 8. September 2010 die wesentlichen Einschränkungen des GlüStV aufgrund mangelnder Kohärenz für unzutreffend erklärt hatte.

Bevor das Gericht zu diesem Schluss kam, beriet sich dieses mit ungefähr 100 Behandlungskliniken sowie allen Verwaltungsgerichten in Deutschland über die Signifikanz der Lotterie im Kontext der Spielsucht.

Das Gericht erklärte, dass ein solches Verbot gegen private Betreiber durchaus gerechtfertigt werden könne, um gegen Spielsucht vorzugehen, jedoch nicht ohne Beweise, dass Lotterien tatsächlich ein solches Risiko darstellten.

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