Glücksspielanbieter unterstützen Pläne in Schleswig-Holstein

15.04.2011 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
schleswig-holstein
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen: Nein zum Glücksspielstaatsvertrag. Bildmaterial: © ddp
Einige der größten Online-Glücksspielanbieter Europas haben eine gemeinschaftliche Pressemitteilung veröffentlicht, in welcher der neue Glücksspielentwurf des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein gelobt wird.

Diese Pressemitteilung erscheint, nachdem das Bundesland in der letzten Woche dafür gestimmt hatte, die gesetzlichen Regelungen zum Glücksspiel zu ändern. Dieser Schritt lässt die Aktien vieler Anbieter in den Keller sinken und wirft die Frage auf, inwiefern es überhaupt eine gute Idee war, den Börsengang zu wagen.

Die an der Pressemitteilung beteiligten Unternehmen sind unter anderem bwin.party, jaxx, tipico, PokerStars, mybet.com, Betfair und einige andere.

Schleswig-Holstein führt schon lange eine Kampagne gegen das staatliche Glücksspielmonopol. Nun sieht es so aus, als ob das Land eine Vorreiterrolle bezüglich neuer Wettregelungen einnimmt. Schleswig-Holstein hatte sich nicht mit den Änderungen des Glücksspielabkommens auf Bundesebene einverstanden erklärt und plant deshalb weiterhin eine eigene Glücksspielregelung.

Der Glücksspielentwurf des Bundeslandes orientiert sich an an positiven Erfahrungen anderer EU-Länder und könnte Schleswig-Holstein zur Anlaufstelle vieler Glücksspielanbieter machen.

Aufrgund dieser Nachricht reagierte eine große Zahl von Unternehmen mit einem Kommentar auf die Pläne des Bundeslandes. Jörg Wacker von bwin.party sagte: "Schleswig-Holstein hat mit diesem Entwurf einen neuen Weg geebnet. Dieser Entwurf ist EU-Recht unterworfen, der Realität des Marktes und des Internetzeitalters angepasst."

Dr. Norman Albers vom Deutschen Buchmacherverband fügte außerdem hinzu: "Es gibt keine praktikable Alternative zu dem Entwurf aus Schleswig-Holstein. Er ist ausgewogen und verfolgt die gleichen Ziele zum Schutz der Verbraucher wie das geplante staatliche Glücksspielabkommen, welches aktuell als fehlgeschlagen zu betrachten ist. Der Gegenvorschlag des Bundes vom 6. April macht private Buchmacher abhängig vom Kartellgesetz, ohne unsere Teilnahme an Sportwetten zu autorisieren. Dies würde das traditionelle Wetten auf Pferderennen in Deutschland zerstören."

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