Griechische Casinos verlieren Kunden an mazedonische Betreiber

07.06.2011 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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Regency Casino in Thessaloniki: nicht nur ist die griechische Wirtschaft auf Grund der Schuldenkrise in Schwierigkeiten, nun verlieren auch noch griechische Casinos Kunden an Mazedonien. Bildmaterial: © regency.gr

Die Griechen zieht es in Scharen über die mazedonische Grenze, da sie dort von den niedrigen Preisen profitieren, mit denen der Nachbar lockt.

Das sind schlechte Nachrichten für die griechischen Glücksspielanbieter. Denn die günstigeren Preise gelten auch für Casinos, und Betriebe im nördlichen Griechenland haben nun hart zu kämpfen.

Das Regency Casino in Thessaloniki ist eines der am härtesten getroffenen Unternehmen. Die sinkenden Einnahmen hätten letzten Freitag beinahe zu einer Übernahme durch die Geldgeber geführt, da die Eigentümer von Regency Entertainment mit stetig steigenden Schulden kämpfen.

Grenzüberschreitende Schätzungen ergeben, dass das Mazedonische Las Vegas, Gevgelija weiterhin 300 Millionen Euro einnimmt. Der Großteil davon stammt wahrscheinlich von griechischen Gästen.

Das größte Casino der Stadt, Princess Casino, zieht zu 90% griechische Spieler an, die sich an den 512 Automaten und 36 Spieltischen des Etablissements austoben.

Neben dem "Diebstahl" ihrer Kunden durch Mazedonische Betriebe haben staatsgebundene Casinobetreiber auch mit der Konkurrenz durch Online-Glücksspiel ihre liebe Not.

Strengere Kontrollen, das Rauchverbot, sowie die zunehmende Präsenz von Spielautomaten außerhalb klassischer Casinos kommen erschwerend hinzu.

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