Groupe Bernard Tapie erwirbt Full Tilt für 80 Millionen USD

20.11.2011 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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Die FTP-Saga könnte zu einem positiven Ende gelangen. Bildmaterial: © australianpokerweekly.com

News der 46. Woche.

Überall im Internet kursieren Gerüchte, dass zwischen Groupe Bernard Tapie (GBT) und dem Justizministerium der US (Department of Justice, DoJ) ein Abkommen getroffen worden ist, welches GBT den Weg zum vollständigen Erwerb des Full Tilt Poker (FTP) ebnen würde.

Es wird spekuliert, dass das DoJ das Abkommen vermittelt hat. Bei diesem Abkommen würde FTP, auf seine Vermögenswerte zugunsten des DoJ verzichten. Dieses wiederum würde sie für 80 Millionen USD an GBT verkaufen.

Die GBT wäre für die Rückzahlung an die internationalen Spieler von FTP verantwortlich, während das DoJ Rückzahlungen an die Spieler in den US vermitteln würde.

Dies sind gute Neuigkeiten für viele deutsche Spieler, deren Guthaben eingefroren wurde, nachdem das FTP während der Vorgänge am Schwarzen Freitag geschlossen wurde.

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Auch auf unserer Seite des Ozeans passiert etwas.

Am Dienstag stimmte ein Mitglied des europäischen Parlaments einem unverbindlichen Beschluss zu, der zu einer größeren Kooperation zwischen dem Online-Glücksspielmarkt und den europäischen Mitgliedsstaaten aufruft.

Der Beschluss, der durch das deutsche Mitglied des Europäischen Parlaments (MEP) Jürgen Creutzmann, eingeführt wurde, ist ein Nachtrag zum während der Europäischen Kommission im März 2011 veröffentlichten Grünbuchs zum Online-Glücksspielmarkt.

In Creutzmanns Entschluss wird die EC darum gebeten, die unnötigen Lizenzverdopplungen und administrativen Bürden zu beenden und gegen Verletzungen der EU-Abkommen vorzugehen. Mehrere MEPs möchten weiterhin, dass die Durchführbarkeit einer schwarzen Liste für Betreiber sowie die Blockierung von finanziellen Transaktionen zwischen auf die schwarze Liste gesetzten Betreibern und Finanzinstituten überprüft wird.

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Es ist zu Schade, dass die vorgenannten Neuigkeiten nicht die Ohren der Zyprer erreichten.

Für die Online-Kasinos in Zypern wird es schwer. Durch das neue Gesetz für Glückspiele im Internet werden Straftäter mit heftigen Strafen bedacht, wenn sie versuchen, ihren Wirtschaftszweig zu regulieren. Während durch das neue Gesetz Kasinos und Pokerspiele verboten sind, sind Sportwetten und Lotterien weiterhin erlaubt.

In der Zeitung Cyprus Mail wird berichtet, dass das Anbieten widerrechtlicher Glücksspielservices zu einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren und zu einer Geldstrafe von bis zu 500.000 € führen kann.

Teilnehmer an solchen Glücksspielen, gleich, ob sie von zu Hause oder von einem anderen Ort aus teilnehmen, können eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren bekommen und mit einer Geldstrafe von bis zu 170.000 € bedacht werden.

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