Schleswig-Holstein tritt auf die Bremse

19.08.2011 | Veröffentlicht von: Onlinecasinoseiten.com
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Schleswig-Holstein hat Pläne für die im Alleingang geplante Einführung neuer Gesetze zum Online-Glücksspiel verschoben. Bildmaterial: © onlinecasinoseiten.com

Am Mittwoch informierten Vertreter Schleswig-Holsteins die Deutsche Presseagentur darüber, dass zunächst keine Entscheidung über das Gesetz getroffen werden würde, sondern "frühestens im September".

Die Nachricht kam einen Tag vor dem allmonatlichen Treffen der 16 deutschen Ministerpräsidenten. Die Vertreter Schleswig-Holsteins nannten "anstehende Verhandlungen mit anderen Bundesländern" als einen Grund für ihre Entscheidung, die Verabschiedung ihres eigenen Gesetzes zu verschieben.

Der Vorschlag Schleswig-Holsteins nachdem für alle Anbieter von Online-Glücksspielseiten Steuern in Höhe von 20% des Rohgewinns anfallen würden, steht in starkem Kontrast zur Umsatzsteuer auf Glücksspiele von 16,667%, die von den anderen 15 Bundesländern bevorzugt wird (ein Plan, der im Juli vom Europäischen Kommission abgelehnt worden war).

Verständlicherweise unterstützen viele Anbieter von Online-Glücksspielen den Vorschlag Schleswig-Holsteins. Nun fragen sie sich, welcher Vorschlag aus den neusten Diskussionen der Bundesländer entspringen wird.

Das derzeitige deutsche Glücksspielgesetz läuft Ende des Jahres aus.

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